TECHNOLOGIE

Ortung

Mit Satellitentechnologie rund um die Uhr Eisberge finden.

 

Alles beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Eisberg. Mit modernster Satellitentechnologie durchsuchen wir die Zielgebiete im Südatlantik rund um den 60. Breitengrad Süd. Denn die Suche per Schiffsexpedition auf einer Fläche von über einer Million Quadratkilometer ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch höchst umweltbelastend.

 

Durch den Einsatz der Satellitentechnologie können wir ganze Regionen in Echtzeit und rund um die Uhr untersuchen. Mittels dieser technologischen Möglichkeiten erfahren wir nicht nur, wie viele Eisberge sich im durchsuchten Gebiet befinden. Wir erhalten auch Informationen über Position, Geschwindigkeit, Klasse, Volumen, Maße, Temperatur, Abschmelzverhalten und Hochrechnungen über Bewegungen.

 

Das erlaubt uns eine exakte Bestimmung und Auswahl der für uns geeigneten Eisberge. Ideal zur Vorbereitung auf ein effizientes Routing – für kurze Transportzeiten und ein hohes Level an Nachhaltigkeit.

Routing

Voll digitalisiertes Routing, um heute zu berechnen, was morgen passiert.

Das ideale Routing zu berechnen, ist eine sehr komplexe Aufgabe. Viele Einflussfaktoren können zur Beeinträchtigung des Routings führen, z.B. Wetterbedingungen, Meeresströmungen in unterschiedlichen Tiefen, Windlasten, Volumen und Form der Eisberge über und unter Wasser sowie leistungsstarke Hochseeschlepper.


Wir setzen auf digitale Prozesse und automatische Berechnungsmodelle, die alle Einflussfaktoren mit einbeziehen. 


Neben den jeweils aktuellen Daten stützen wir uns auf alle Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte, um die Wetterbedingungen und Anforderungen für unsere Passage vorauszuberechnen. 


Transport

Wir bewegen 4 Milliarden Liter Trinkwasser in 33 Tagen – mit einem Transport.

Transport bedeutet bei uns das Ziehen und Schleppen von Eis. Um diesen Prozess erfolgreich umzusetzen, verwenden wir nicht nur modernste und leistungsstärkste Hochseeschlepper.

 

Es bedarf auch einer nahezu perfekten Verbindung zwischen Schiff und Eisberg. Dazu dient ein Schleppgeschirr, das einer Schneekette ähnelt. Es ist leichter als Wasser, härter als Stahl und so flexibel wie Gummi, um Transportkosten zu minimieren. Durch den modularen Aufbau kann es sogar während des Transportes repariert werden.

 

Das Schleppgeschirr ist skalierbar und lässt sich an jede Eisberggröße anpassen. Wiederverwendbar und preiswert. Die verwendeten Materialien sind langjährig erprobt und extrem belastbar. Das macht unser Schleppgeschirr zu einer wiederverwendbaren und preiswerten Ausrüstung.

Verankerung

Kontrollierte Verankerung – zur Sicherheit für uns und unsere Umwelt.

Einen Eisberg in einer warmen Region sich selbst zu überlassen, stellt für alle ein erhöhtes Risiko dar. Für die Natur, weil ein freitreibender Eisberg an eine Küste treiben kann und dabei den Meeresgrund zerstört. Für Handelsrouten, da Containerschiffe mit dem Eisberg kollidieren könnten. Für Behörden, da sie nicht mit diesen Herausforderungen vertraut sind. Und für uns, da wir aus einem treibenden Eisberg kein Wasser gewinnen können.

 

Wir verankern jeden Eisberg kontrolliert. Dafür setzen wir auf ein wiederverwendbares Verankerungssystem, das große Eisberge sichert, die Umwelt nicht negativ belastet und keine Meeresböden zerstört.

Waterstation

Wassergewinnung im Wasser – mobil und flexibel.

Die Waterstation ist eine schwimmende Plattform, ausgestattet mit modernster Wasser- und Analysetechnik, um Wasser zu fördern, zu filtern und zu kontrollieren. Die Waterstation ist so konfiguriert, dass wir sie an jedem relevanten Stützpunkt in Position bringen können.

 

 

Über die Waterstation wird das Wasser in schwimmende Waterbags gepumpt. Dort filtern wir es für höchste Reinheit und Sicherheit. Kontinuierliche Analysen garantieren höchste Qualität.  Weil wir uns den höchsten Sicherheitsbestimmungen unterziehen, gehen wir jeder Information genauestens auf den Grund.

 

Technologisch sind wir in der Lage, jeden Tropfen Wasser in Millisekunden zu analysieren, bevor er in die Waterbags gelangt. Informationen über Wasserbeschaffenheit, Fördermengen, Alter, Charge und Position werden veröffentlicht.

Speicherung

Speicherung von Trinkwasser ohne Einsatz von Energie.

Es ist eine Sache, Milliarden Liter Wasser via Eisblock und damit in fester Form von einem Ort zum anderen zu bringen. Es ist eine andere, die daraus gewonnenen flüssigen Mengen an Trinkwasser zu lagern. Das an Land umzusetzen, ist keine Option. Denn wir würden viele Quadratkilometer Lagerfläche sowie große Mengen Energie zur Kühlung benötigen.

 

Die Lösung liegt auf dem Wasser. Da große Tanker aus umweltschutztechnischen und wirtschaftlichen Gründen keine Lösung darstellen, setzen wir vollends auf Waterbags. In einem Waterbag können tausende bis zehntausende Tonnen Trinkwasser ohne Einsatz von Energie gelagert werden. Durch die Nutzung der Kälteenergie des Meeres bleibt das Wasser frisch. So arbeiten wir CO2-neutral.

Distribution

Die Speichereinheiten sind gleichzeitig das Transportmittel.

Wir haben uns lange darüber Gedanken gemacht, wie das Wasser zum Menschen kommt. Als größte Herausforderung gilt nach wie vor der Transport des gewonnenen Trinkwassers. Wir haben dieses Problem effizient gelöst.

 

Denn auch hier setzen wir auf unsere Waterbags, die als Speichereinheiten und Transportmittel zugleich dienen. So reduzieren wir den Aufwand und erhöhen die Sicherheit bei der Distribution des Trinkwassers. Wenn Wasser benötigt wird, werden die Waterbags mit kleinen Booten zum jeweiligen Hafen gezogen.

Umweltschutz

Frühzeitige Beratung und Begleitung anstatt Fehlerbekämpfung.

Umweltschutz ist für viele Unternehmen immer noch ein schwieriges Thema. Doch es gibt keine Alternative zu nachhaltigem unternehmerischem Handeln. Um vermeidbare Fehler frühzeitig zu erkennen, arbeiten wir mit NGOs zusammen.

 

Darüber hinaus setzen wir in jedem Bereich auf die modernste und gleichzeitig umweltfreundlichste Technologie, um unseren CO2-Ausstoß so niedrig wie möglich zu halten. Durch den Kauf von Co2-Zertifikaten kompensieren wir den Rest.

 

Unser Ziel ist es jedoch reale Klimaneutralität zu erreichen.